Chrissi beim Einstein-Triathlon in Ulm und bei der Challenge Half in Heilbronn

15 Jul

Am 28. Mai 2017 ging es nach Ulm, um beim Triathlon mit einem dort geborenen Genie im Namen (Albert Einstein, geboren 14. März 1879) teilzunehmen.

Zwar war die Lufttemperatur frühsommerlich warm, aber das Wasser der Donau war mit 16,5°C noch a….kalt, weil der Fluss die Tage zuvor viel frisches Regenwasser aufgenommen hatte. So entschied ich mich für den Neoprenanzug, obwohl ich nur über die Sprintdistanz startete. Flussabwärts mit einer angenehmen Strömung im Rücken, war das Schwimmen sehr sehr zügig, auch wenn es mit fast 900m recht lang war für eine Sprintdistanz (12:42 min!). Das Ausziehen des Neos war etwas umständlich und kostete Zeit. Doch die verlorenen Sekunden konnten auf der sehr flachen 20 km Radstrecke bei einem Schnitt von 35 km/h wieder eingefahren werden. Allgemein ist das Laufen meist mein Ding, so auch hier. Der 5 km Kurs ging entlang der Donau, auf der Stadtmauer und ein kleines Stück durch die Ulmer Innenstadt bis ins Stadion des FC Ulm, der 1999/2000 erstklassig spielte (Laufzeit 21 min). Alles in Allem war es eine tolle und sehr empfehlenswerte Veranstaltung mit einem starken nationalen Teilnehmerfeld (12. Platz AK M30). Ich denke, ich komme wieder!

Zwei Tage nach dem erfolgreichen Krackenlauf in Großlangheim mit dem 3. Platz in der Mannschaftswertung, stand am 18. Juni 2017 die Challenge Heilbronn über die Mitteldistanz an (1,9 km; 90 km; 21 km). Es war sehr gutes Sommer-Wetter mit etwa 28°C am Mittag. Nachdem in Heilbronn im letzten Jahr wetterbedingt das Schwimmen ausfallen musste, wollte ich es dieses Jahr unbedingt noch einmal mit den kompletten 3 Disziplinen versuchen. Die Maultaschen-Party am Abend zuvor mit Live-Musik und einem Bier stimmten mich gut gelaunt und motiviert für die Challenge. Schwimmen durch den Neckar war überraschend gut (35 min im Bruststil!), so dass ich dachte „da geht heut‘ was!“ Auch die erste Hälfte des Radfahrens war super und machte Spaß. Doch dann bekam ich voll zu spüren, dass ich nur wenig auf dem Rad trainiert hatte und vor allem keine langen Einheiten gefahren bin. Nicht umsonst ist Heilbronn dafür bekannt, eine der härtesten Radstrecken im Triathlonsport zu haben. 1090 Höhenmeter standen an, zwar keine großen Berge, aber wirklich ein ständiges hoch und runter über die Hügel im Kraichgau – und keine Strecke, auf der es mal länger als 5 km eben war. Die zweite Hälfte war sehr hart und raubte den Beinen viel Kraft. Darüber hinaus fehlte mir meine Bratwurst und so begleitete mich über 30 km ein stetiges Hungergefühl. Nur Energie-Gele machen eben nicht satt ;). Beim Laufen, wie oben schon erwähnt eigentlich mein Ding, quälte ich mich dieses Mal. Die Berge beim Radfahren hatten ihren Tribut abverlangt. So verfehlte ich meine angestrebte Laufzeit von 1:45 deutlich und benötigte 2 h für den HM.

Trotzdem war ich im Ziel zufrieden, jetzt auch endlich die „echte“ Challenge Mitteldistanz bestanden zu haben. Nun habe ich alle üblichen Distanzen im Triathlonsport durchgemacht und kann sagen, dass die olympische Distanz unter Berücksichtigung des Kosten (Trainingsaufwand) / Nutzen (Spaß, Gesundheit) Faktors am effektivsten ist. Deshalb freue ich mich, in Hofheim am 30. Juli 2017 über die olympische Distanz an den Start zu gehen.

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