Kallmünz Triathlon – Olympische Distanz

12 Jun

Am Samstag, 11.06. stand für mich eine Premiere auf dem Programm. Mein erster Triathlon in der ODSC03600_2berpfalz in Kallmünz. Im Vorfeld war mir etwas bang vor dem Schwimmen flussaufwärts in der Naab, aber vor Ort zeigte sich das Flüsschen doch recht ruhig und schwimmbar – ich war ein wenig beruhigt. Kallmünz liegt äußerst idyllisch und bietet neben dem Schwimmstart direkt in der Stadt eine sehr familiäre, aber dennoch professionelle Atmosphäre. Hierzu trug auch bei, dass der Start erst um 14:00h erfolgt, so dass in der Früh kein Stress bei Anreise und Rad-Check-In aufkommt. Mir persönlich war die Zeit sogar etwas zu lang, da mir das Freiwasser-Schwimmen doch bevor stand und so war ich sehr froh als der Startschuss endlich fiel.

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Ich war gemeinsam mit Holm am Start, der sich beim Schwimmen etwas weiter hinten einsortierte. Dennoch landeten wir nach dem Start beide ordentlich in der Waschmaschine. Bis zur Wende ging es stetig gegen die zum Glück nur leichte Strömung flussaufwärts, zurück dann aufgrund des auseinandergezogenen Felds und mit Flussunterstützung deutlich entspannter. Ich versuchte insgesamt beim Schwimmen nichts zu erzwingen, da das Rennen noch lang genug war und ich entspannt aufs Rad kommen wollte. Dies gelang DSC03629_2mir auch gut und nach 29min war Schwimmen und Wechsel geschafft und die Rad-Runde konnte beginnen. Das Radfahren war für mich die größte Unbekannte, da ich mit neuem Material und mehr Rad-Kilometern als die Jahre zuvor unterwegs war und so war ich gespannt, wie lange es dauern würde bis Holm mich einholt.

Die erste Rad-Runde lief sehr rund und ich wurde von nur sehr wenigen Radlern überholt und konnte selbst einige einsammeln, was für mich eher ungewöhnlich ist. Die Runde war zweimal zu absolvieren und hatte einen Abschnitt mit zwei recht knackigen DSC03636Anstiegen. Hier fühlten sich meine Dolomiten-Beine besonders wohl. Allerdings musste ich feststellen, dass ich die Verpflegung auf dem Rad noch üben sollte, da ich mich fast an einem Frucht-Riegel verschluckte und danach auch weiter Verpflegung verzichtete. Nachdem ich Kallmünz einmal umrundet hatte und auf der zweiten Runde die Athleten der Jedermann-Distanz mit auf die Strecke kamen, wurde es teilweise recht voll und eng, doch an den Hügeln sortierte sich das Feld wieder ausreichend und ich wartete weiter auf Holm. Doch mein Vorsprung hielt und ich konnte mich auf den abschließenden Lauf freuen.

Allerdings zeigte sich hier wieder, dass der Übergang Rad-Lauf schwierig ist. Zwischen km 1 und 5 quälte ich mich ordentlich und musste bewusst rausnehmen um kein Seitenstechen zu bekommen. Außerdem ging es von km 4 bis 5 nochmals richtig bergan bis zum Wendepunkt, der einsam im Wald lag. Ab dort lief es dann aber wieder deutlich besser und ich fand meinen Laufrhythmus und konnte kurz vor dem Ziel sogar noch die schnellste Frau einholen. Mit der Zeit von 2:26:36 und Platz 50 gesamt war ich dann auch mehr als zufrieden. Holm kam mit 2:36:10 sehr deutlich unter seiner Zielzeit von 3 Stunden ins Ziel und war ebenso überaus glücklich.

Insgesamt war dies für mich ein gelungener Start in die Triathlon-Saison, bei einer sehr gut organisierten Veranstaltung. Für mich bleibt das Fazit, dass die Rad-Form schon ganz gut ist, aber bis zur Mitteldistanz in Erlangen sollte ich noch Essen und den Übergang Rad-Lauf üben.

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