Halbmarathon Prag

4 Apr

Wir schreiben Sonntag, den 03.04 – der Morgen nach dem Halbmarathon in Prag, Frühstücksraum Hotel Cesar – 9.25 Uhr. Der Präsident der LG Hungerast (Peter Kraft) holt zum Rundumschlag aus. Mit einer genialen Idee will er den großen Reiseveranstaltern der Welt das Wasser reichen. Ab sofort soll jährlich ein gemeinsames Hungerast Event in einer europäischen Stadt stattfinden. „Prag soll erst der Anfang gewesen sein, wir haben bereits Ideen für 2017. Der „Baskathlon“ oder der Halbmarathon in Granollers wären mögliche Ziele. Wir werden unsere Ideen ausführlich ausarbeiten und in konkrete Pläne/Ziele umsetzen“, sprach Peter Kraft am frühen Sonntagmorgen. Doch der Reihe nach…Bereits am Donnerstagnachmittag machte sich der erste Teil der Hungerast Familie auf den Weg in die tschechische Hauptstadt nach Prag. Die knapp 400km wurden ohne große Probleme absoSightseeing bei 3°C und Regenlviert. Nach Bezug des Mannschaftsquartiers stand ein gemütlicher Ausklang des Abends in einer der zahlreichen Bars in Prag auf dem Programm.
Für Freitag stand dann eine Stadtführung auf dem Programm. Das Wetter meinte es allerdings alles andere als gut. 3 Grad, Nebel und Nieselregen, wer träumt da nicht von einer Stadtführung? Trotz des widrigen Wetters absolvierte die Gruppe die geführte Stadtführung, bei der am Ende auch stolze 21.000 Schritte auf der Garmin Uhr standen. Um es vorwegzunehmen, die absolvierte Distanz beeinträchtigte am nächsten Tag während des Halbmarathons keinen der Teilnehmer. Am Nachmittag stand dann das Abholen der Startnummern auf der Running Expo auf dem Programm. Der Rest der Hungerast Mannschaft reiste am Freitagabend per Auto und Flugzeug an. Was keiner vorher wusste, diese Anreise en

Halbmarathon vor der Kulisse Prags

twickelte sich zum ersten unvorhergesehen Wettkampf, und zwar gegen die Zeit. Hintergrund: Die Running Expo hatte nur bis 20 Uhr geöffnet, ansonsten hieß es Samstag früh um 6 Uhr raus um die Startnummern zu holen, das wollte natürlich keiner! Das Navi zeigte eine Ankunftszeit von 19:05 Uhr an. 35km vor Prag war daher die Stimmung auch richtig gut, bis ein kompletter Stillstand auf der Autobahn die Stimmung plötzlich kippte. Die Ankunftszeit des Navis stieg und stieg. Der Stau, aufgrund einer Baustelle, löste sich bei der neuen Ankunftszeit von 19.45 Uhr auf, das „Rennen“ ging weiter! Auch Constantin, angereist mit dem Flugzeug aus Zürich, hatte sein eigenes Rennen. Doch Ende gut, alles gut. Zeitgleich kamen sowohl Auto und Taxi (vom Flughafen) um 19.45 Uhr an der Running Expo an. Am Abend wurde in einem italienischem Restaurant für sage und schreibe 16 Personen ein Tisch reserviert, um den Kohlenhydrate Haushalt mit leckerer Pasta zu füllen.

Am Samstag stand dann um 7.30 Uhr das Frühstück im Hotel auf dem Programm. Ursprünglich waren für den Halbmarathon am Samstag 8 Starter gemeldet. Leider musste Jan Scherzer im Vorfeld absagen, da sein Knie noch nicht bereit war für die Distanz von 21,0975 Kilometer. Süßes Gebäck, Toast, Bananen und Kaffe warteten auf die „hungrigen Hungerastler“. Im Zimmer wurden dann die letzten Vorbereitungen getroffen ehe es um 8.45 Uhr Abmarsch Richtung Start hieß. Im Gegensatz zum Freitag meinte es das Wetter richtig gut. Beim Abmarsch hatte es zwar noch frische 5 Grad, doch die Sonne und strahlend blauer Himmel hieß die Läufer beim Verlassen des Hotels bereits WillkoBorja als Lokomotivemmen. Der kurze Weg zum Start war bereits eine gute Möglichkeit um sich mit der Strecke vertraut zu machen, da die ersten Kilometer genau an diesem Teil vorbeiführten. Nach Ankunft im Startbereich und den üblichen Startvorbereitungen (inklusive anstehen an der Dixi-Klo-Schlange) macht man sich ca. 9.45 Uhr los Richtung Start. Borja Perez, Zugpferd der LG, war bereits beim betreten des Startbereichs auf und davon. Dies sollte er wenige Minuten/Stunden später auch im Rennen beweisen. Der Rest besuchte erneut die Dixi-Arena, die Nervosität war deutlich zu spüren. Diese Tatsache sollte am Ende auch die Ursache sein, das ein Teil des Teams erst 9.59 Uhr, ohne vorheriges Warmlaufen, in ihrem Startblock eintrudelten. Bereits eine Minute später, pünktlich um 10 Uhr, hieß es zu klassischen Klängen der Moldau aus den Boxen auch schon Start zum Prager Halbmarathon, welcher  einer der schnellsten Rennstrecken der Welt ist, die mit dem IAAF Road Race Gold Label ausgezeichnet wurde. Knapp 12.000 Teilnehmer  waren angetreten die 21.0975 Kilometer zu absolvieren. Bei strahlendem SonnenscheConny versteckt sich im Feldin machten sich Borja, Daniel, Peter, Cony, Flo, Alex und Javi auf die 21,0975 Kilometer. Auch am Streckenrand, gerade in Innenstadtnähe, fanden sich zahlreiche Fans ein um die Läufer zu unterstützen. Borja, gestartet mit dem Ziel eine neue persönliche Bestleistung zu laufen, startete flott und lief den 1 km wie gewünscht in genau 3:41 min an.  Dahinter ergab sich folgendes Bild: Conny – Daniel/Peter – Alex/Flo – Javi. Die Strecke füFlo hat Dursthrte an vielen touristisch relevanten Sehenswürdigkeiten Prags vorbei. Dies fing schon im Start-Ziel-Bereich rund ums Rudolfinum an, danach konnten die Teilnehmer die Museen, Kirchen, Klöster und Schlösser der „Goldenden Stadt“ laufend erleben. Auch im weiteren Verlauf des Rennens änderte sich an dieser Reihenfolge nicht viel. Bei der 10 Kilometer Marke gab es folgende Brutto-Durchlaufzeiten:
Borja – 37:00 / Conny – 40:37 / Peter – 44:39 / Daniel – 44:39 / Javi – 49:06 / Flo – 49:54 / Alex – 49:54

BPeter bremst Danielorja und Conny konnten im zweiten Abschnitt des Rennens ihr Tempo halten. Im Zweikampf Daniel/Peter, musste Daniel bei Kilometer 16, Peter ziehen lassen. Flo und Alex liefen auch den zweiten Abschnitt bis ins Ziel zusammen und konnten Javi (wenn auch nicht gemerkt) noch überholen. Grund hierfür könnten die Kommentare „was brennen wir hier gerade für ein Feuerwerk ab?“ oder die kurze Tanzeinlage bei Kilometer 15 von Alex sein.
Borja schaffte am Ende sein angestrebtes Ziel eine, neue persönliche Bestleistung zu laufen. Aber auch bei den anderen Läufern waren nur zufriedene und Nichtangriffspaktstrahlende Gesichter im Ziel zu sehen. Überraschend mit Sicherheit die Zeit von Flo und Alex, die in den letzten drei Wochen nach dem Braveheart-Battle nicht mehr richtig trainieren konnten da die Folgen der Strapazen vor allem im Knie noch zu spüren waren. Folgende Ergebnisse sprangen am Ende für die 7 Teilnehmer der LG Hungerast beim Prag Halbmarathon heraus:

Der Sieger des Rennens (Daniel Wanjiru) benötigte gerade einmal 59:20 min. und belegt damit in der aktuellen Jahresweltbestenliste Platz drei!

An dieser Stelle auch nochmal Danke an die treuen Hungerast Fans die am Streckenrand lautstark angefeuert haben. Danke Jungs und Mädels!
Den Nachmittag ließ man gemütlich bei dem ein oder anderem kühlen isotonischem SportgetrDas Team vor der KarlsbrückeAusgelassene Stimmung an der Moldauänk und strahlendem Sonnenschein an der Moldau ausklingen.  Nicht zu vergessen ein kurzer Abstecher zum Mittagessen ins U-Fleku, welches in jedem Reiseführer angepriesen wird. Gegen 1 Uhr Nachts fanden dann auch die letzten Hungerastler den Weg ins Hotel.
Am Sonntag stand dann nach einem gemütlichen Frühstück die Rückreise auf dem Programm. Doch vorher sorgte Svenja für einen handfesten Eklat am Frühstücktisch. Sie riet Daniel von einem Start im September beim Marathon in Berlin ab, da sein aktueller Fitnessstand nicht ausreichend sei!

Fazit aus Prag: Ein wirklich gelungenes Wochenende an dem viel gelacht wurde, das Wetter bis auf Freitag spitze war und alle Starter mit ihrer Leistung hochzufrieden waren. Nicht umsonst sagt man deshalb: „Prag ist immer eine Reise wert“ …
… und wer weiß wo die „Hungerast-Tours“ nächstes Jahr hinführen.

 

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