Etappe 6: Sisteron – Sault

4 Sep

Der Morgen in Sisteron begrüßte uns mit feinstem Sonnenschein inklusive grandioser Aussicht auf die Rhône. Nach dem Frühstück starteten wir zu siebt mit lockerem einrollen durch die Stadt & weiter Richtung Süden. Erste Anzeichen der nahen Provece, in Form von Lavendelfeldern und zusehends mediterraneren Höfen, säumten dem Weg. Fast unmerklich purzelten die Höhenmeter zum ersten Pass des Tages, dem „Col de la Pigière“, gefolgt von der ersten schönen Abfahrt.
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Am Fuß des zweiten Anstieges zum „Col de Macuègne“ legten wir eine kurze Verpflegungs- und Reparaturpause ein und fuhren dann zügig weiter. Die guten Vorsätze, es heute locker angehen zu lassen, waren längst vergessen und so gab es auch hier harte Kämpfe um die Bergwertung. Den dritten und letzten Pass des Tages, den „Col de l’Homme Mort“ nahmen wir dann gemeinsam.
 
In der folgenden Abfahrt begannen große Ereignisse ihre Schatten voraus zu werfen, denn immer wieder bot sich der Ausblick auf den respekteinflössenden Mont Ventoux. Auf den letzten Kilometern nutzten Teile des Zuges die Möglichkeit, einen Bagger als Spender für Windschatten zu nutzen, kurz vor dem Ortsschild wurde dieser dann überholt und zum Zielsprint angesetzt, welchen Daniel souverän für sich entscheiden konnte.
 
Nach 60Km und 2h45min Fahrzeit erreichten wir das merklich Radsport geprägte Sault und freuen uns nun auf ein reichliches Abendessen welches die Dame des Hauses in diesen Minuten für uns zubereitet.
Spezielle Erwähnung sollen hier noch unsere heutigen Begegnungen mit der örtlichen Fauna finden. So interessierte sich eine Eidechse während unserer Pause sehr Deutlich für Bananen und Baguette. Zudem wurde Macey schon beim morgendlichen Trikotüberziehen von einem Skorpion attackiert, der es sich darin gemütlich gemacht hatte. Glücklicherweise könnte unser Navigator bei einem Größenverhältnis von 1,80m:1,2cm den Kampf für sich entscheiden und blieb unverletzt, was wir über das Krabbeltier leider nicht sagen können.

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