Tour 2

9 Apr

5 Pässe  

Lloseta – Orient – Sollér – Monnáber – Lloseta (100 km – 2000 hm)

 

   

 

5 Pässe  

Lloseta – Orient – Sollér – Monnáber – Lloseta (100 km – 2000 hm)

 

   

Vor dem Start Planen der Tour Der erste Coll

Donnerstag morgen – nach zwei Tagen Ruhepause hatte das Wetter nun doch einsehen mit uns. Die Sonne lächelte, nur die Temperaturen ließen zu wünschen übrig. Das unerschöpfliche Duo Menzel/Mildner macht sich bereit zur Königsetappe. Die Leitung im Teamfahrzeug übernahm an diesem Tag Alexander Beyfuss. Mit dem Auto ging es Richtung Llosata. Dort schwenkte die Tourleitung die weiße Fahne für den offiziellen Start. Der erste Anstieg zum Coll d’Orient sollte nach 14 km erreicht werden. Doch ein „Verfahrer“ gleich zu Beginn verursachte gleich 8 km extra. So ging es nach knapp 25 km in den ersten Anstieg (5,1 % Durchschnittssteigung). Nach 5,2 km war der höchste Punkt des Coll d’Orient erreicht. Doch die anschließende Abfahrt dauerte nicht lange, denn nach 2 km ging es erneut in den Anstieg zum Coll d’Hono. Doch auf 540 Metern war der höchste Punkt des ersten Berges endlich erreicht. Anschließen folgte die rasante Abfahrt ins Tal nach Bunyola.

Auf zum Coll d'Honor Am ersten Coll Serpentinen zum Coll d'Sollér

An Erholung war aber nicht wirklich zu denken, denn der Col de Sollér stand schon vor der Tür. Heftiger Gegenwind begleitete das Duo bis zum Anstieg. 6 km bei durchschnittlicher Steigung von 5,2 % waren zu bewältigen. Am Gipfel wartete das Teamfahrzeug mit der ersten Verpflegung, ehe es wieder rasant ins Tal nach Sollér, welches fast auf Meereshöhe liegt,  ging.

Flo kurz vor dem Sollér Gipfelfoto Knappe 14 km Bergauf

Das eigentliche Highlight stand jedoch noch bevor, der Coll de Pujg Major mit 850 Metern. Dicke Wolken umhüllten den Gipfel des Majors. Und diese dicken Wolken versorgten unser Duo dann auch mit jeder Menge frischem Wasser von oben. Aus Pyrenäenerfahrung wusste Daniel, dass das anfängliche leichte Nieseln mit zunehmender Höhe mehr und mehr in Starkregen übergehen werde. Und so war es dann auch. Nach 14 km Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,2 %, „Pitsch“-Nasser Kleidung und schweren Beinen war der Kraftakt bewältigt. Die Aussicht oben war jedoch nicht weiter als 10 Meter. Dort, 30 km vor dem Ziel, war dann auch für den angeschlagenen und eher als Sprinter bekannten Florian Menzel Schluss. Tourfavorit Daniel Mildner setzte das Rennen unerschrocken fort. Mit eisgen Händen und Füßen ging es 5 km rasant Richtung Tal, ehe nochmal ein 5 km langer Gegenanstieg wartete. Nun sollte die eigentliche Entlohnung für die Strapazen kommen 20 km ins Tal bis zum Ausgangspunkt. Die ersten 2 km waren noch mit neuestem Asphalt ausgestatt, ehe die Straße eher in eine Schotterpiste mit mehr Schlagloch als Straße überging. Die heruntergesprungene Kette wurde durch Herunterschalten einfach wieder aufgelegt, bevor die Straße endlich wieder besser wurde. Gut durchgeschüttelt waren die letzten 5 km nun auch kein Problem mehr.

Aussicht während des Anstiegs Aufwärmen am Gipfel Rasante Abfahrt ins Tal

 

Schreibe einen Kommentar